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ClickerCon - DAS Event für modernes Tiertraining 

ClickerCon 2019

Nach dem großen Erfolg der ClickerCon 2018, findet die zweite ClickerCon am 5. und 6. Oktober 2019 auf der Kommandeursburg in Kerpen statt.

Details hierzu geben wir in Kürze bekannt!

Das Programm der ClickerCon am Samstag, den 20. Oktober 2018

10.00 bis 12.00 Uhr

Was dein Hund dir sagen möchte – Etikette für Mensch und Hund auf den Punkt gebracht 

Nicole Pfaller-Sadovsky, Raum 1

Um Missverständnisse und potentiell gefährliche Situationen zu vermeiden, ist es wichtig, dass jede(r) HundehalterIn die kommunikativen Signale von Hunden wahrnimmt und sie richtig liest. Je besser HundehalterInnen über die Körpersprache von Hunden Bescheid wissen, umso mehr lassen sich Übergriffigkeiten umgehen. Dies bezieht sich natürlich nicht nur auf den eigenen Hund, sondern sollte auch bei Berührungspunkten mit fremden Hunden und deren HalterInnen beherzigt werden. Der Vortrag vermittelt Grundwissen über die unterschiedlichen kommunikativen Signale von Hunden und gibt Anregungen, wie das Zusammenleben harmonischer gestaltet werden kann.

Klassische und operante Konditionierung *

Sylvia Czarnecki, Raum 2

Die klassische und operante Konditionierung stellen die Grundlagen des Lernverhaltens und damit auch des Trainings mit positiver Verstärkung dar. Während es bei der klassischen Konditionierung vor allen Dingen um das Verknüpfen von Informationen und auch von Emotionen mit bestimmten Reizen geht, ist die operante Konditionierung die Basis für bewusst ausgeführtes Verhalten.
In diesem Vortrag geht es darum, wie beides funktionier tund warum beides unzertrennlich miteinander verbunden ist.

Konzepttraining mit Hunden ***

Katja Frey, Raum 3

Hunde können verschiedene Konzepte und komplexe Unterscheidungsaufgaben wie zum Beispiel „Zeig‘ mir das Gelbe, Größte, Kleinste, Runde oder Gleiche!“ lernen. Diese anspruchsvolle Beschäftigungsform ist für Hunde gleich welchen Alters und welcher Rasse geeignet, hält den Geist fit – und macht außerdem auch noch riesengroßen Spaß! Konzepttraining fördert die Kreativität, das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und die Zusammenarbeit.

Workshop: Was wir von Hühnern für das Training lernen können *

Nina Steigerwald, Scheune

Nina Steigerwald gibt euch einen Einblick in die die faszinierende Welt des Hühnertrainings.
Hühner sind fantastische Trainingspartner – sie schulen z.B. unser Timing und unsere Technik ungemein. In diesem Workshop geht es darum, an den menschlichen Fähigkeiten zu arbeiten, damit die Kommunikation mit dem eigenen Tier besser wird.

12.00 bis 13.30 Uhr – Mittagspause

13:30 bis 15.00 Uhr

Grünes Licht für Verhalten: Signale und Signalkontrolle *

Katja Frey, Raum 1

Signale geben Sicherheit! Können wir die Signale, die das Tier uns gibt, deuten, so fühlen wir uns sicher, denn wir können entsprechend reagieren. Dem Pferd geht es hierbei ebenso: erst durch zuverlässige Signale wird eine Kommunikation zwischen Pferd und Mensch möglich, so dass der Alltag zwischen Pferd und Mensch stressfrei verlaufen kann. Denn wer möchte schon ein Pferd, dass nur zu 70% mit Stehenbleiben reagiert, wenn wir danach fragen, oder permanent unerwünscht Verhalten abspult?

„Choice“ – Mehr Selbstbestimmung im Training **

Sylvia Czarnecki, Raum 2

In diesem Vortrag geht es darum, wie wir dem Pferd im Training mehr Mitspracherecht einräumen können. Durch Kooperations-, Start- und Stopp-Signale hat das Pferd die Möglichkeit, das Training aktiv mitzugestalten, so dass ein tatsächlicher Dialog entstehen kann. Aber auch ohne eigenes dafür eingeführte Kooperationssignale, lässt sich durch einfache Maßnahmen und achtsames Training die Wahlfreiheit des Trainings sicherstellen.

„Normalerweise macht mein Hund das?!“ – Generalisation als Trainingsziell ***

Nicole Pfaller-Sadovsky, Raum 3

Sie kennen das: Man übt und übt und übt mit seinem Hund, freut sich über die Fortschritte und wagt sich dann in ein neues Umfeld, nur um festzustellen, dass Bello das Geübte nicht abrufen kann. Frustration kann sich da bei Frauli oder Herrli schon einmal breitmachen. Der Weg zu Etikettierungen, wie „sie ist stur“ oder „er ist dominant“, welche in weiterer Folge zu Gewalt am Hund führen können, scheint geebnet. Sehr oft liegt das Problem bei der nur ungenügend geplanten und durchgeführten Generalisation. Außerdem sind Hunde ja schlecht im Generalisieren, oder nicht?

Workshop: Trickdogging *

Manuela Zaitz

Hatten Sie auch Herzklopfen, wenn Sie als Kind Boomer, Lassie und Co gesehen haben? Wollten Sie nicht auch immer einen so tollen Hund haben? Gar kein Problem, viele dieser Tricks kann wirklich jeder Hund lernen.  Wir besprechen die wichtigen Grundlagen die man benötigt und wie der Aufbau zu einigen tollen Tricks ist.
Das ist gar nicht so schwer, wie Sie vielleicht denken und macht dabei auch noch richtig viel Spaß.
Es geht um schöne Tricks mit denen man Familie und Freunde verblüffen kann, um faires Arbeiten mit viel positiver Bestärkung, um das Erkennen des Potentials des eigenen Hundes und um eine gute Zeit mit dem besten Freund.

15:30 bis 16.30 Uhr

Erfolgreicher trainieren durch bessere Planung  **

Nina Steigerwald, Raum 1

Ein guter Trainingsplan ist unsere Landkarte auf dem Gebiet des Trainings. Je genauer wir das Terrain mit seinen Besonderheiten kennen, desto geschmeidiger kommen wir durch. Im Grunde genommen sollte man, ohne einen guten Plan, das Training gar nicht erst beginnen, damit man dem Tier nicht etwas beibringt, was so gar nicht gedacht war. Ein guter Plan erpart also dem Tier Stress und dem Menschen Frust und sorgt so auf beiden Seiten für eine gute Erfolgsrate und so für mehr Spaß im Training.

Crossover-Phänomene und vergiftete Signale **

Sylvia Czarnecki, Raum 2

Crossover-Pferde, also Pferde, die sowohl das Training mit positiver, als auch mit negativer Verstärkung kennen, stellen ihre Menschen oft vor besondere Herausforderungen. So kann im Rahmen eines Methodenwechsel als selbstverständlich empfundenes Verhalten, plötzlich zusammenbrechen und nicht mehr abrufbar sein. Schnell macht sich Verunsicherung auf beiden Seiten breit, oft werden die Methoden gemischt, was gerade langfristig weitere Probleme, wie zum Beispiel vergiftete Signale mit sich bringt.

Mit Kritik am positiven Training umgehen *

Manuela Zaitz, Raum 3

Obwohl sich positives Training immer mehr durchsetzt, halten sich Vorurteile und Mythen hartnäckig. So sind Tierbesitzer und Trainer immer wieder, teils harter Kritik ausgesetzt. Gerade Einsteigern fällt es oft schwer, hiermit umzugehen.

17:00 bis 18.00 Uhr

Grenzen setzen im positiven Training *

Nicole Pfaller-Sadovsky, Raum 1

Zu Beginn des Vortrages wird kurz erläutert was Tierhalter im Großen und Ganzen unter dem Begriff „Grenzen setzten“ meinen könnten. Hier wird deutlich werden, dass die Definitionen oft sehr unterschiedlich ausfallen können. In den meisten Fällen ist damit gemeint, dass unerwünschtes Verhalten reduziert werden soll. Hierzu werden unterschiedliche minimal-intrusive Strategien (z.B. differentielle Verstärkung und non-contingent reinforcement) erklärt, durch deren Einsatz unerwünschtes Verhalten weniger oft gezeigt und erwünschtes Verhalten öfter gezeigt werden soll. Der Vortrag wird mit Beispielen aus der Praxis aufgelockert.

Training mit Targets und Matten **

Heike Uthmann, Raum 2

Das Targetprinzip ist meist eins der ersten, die ein Pferd im Clickertraining kennenlernt. Mit der Erklärung, dass es sich lohnt, sich eigenständig „auf etwas zu zu bewegen“, öffnet sich nicht nur für das Pferd eine neue Welt. Das Arbeiten mit dem „Zugprinzip“ ist auch für Pferdemenschen, die meist in der Welt des „Treibens“ aufgewachsen sind, in der mit Reiz und Reaktion gearbeitet wird, zunächst verwirrend. 
Die Arbeit mit Targets eröffnen uns völlig neue Möglichkeiten, althergebrachte Trainingswege zu verlassen und mit dem Pferd im spielerischen Tun Bewegung, Begeisterung und Konzentration zu fördern.

Beschäftigungsmöglichkeiten für Hunde *

Manuela Zaitz, Raum 3

Hunde brauchen Beschäftigung, wie diese aussehen kann, erfahren Sie in diesem kurzweiligen Vortrag.
Kreative Ideen wie Sie mit Gegenständen die es in jedem Haushalt gibt, dem Hund eine tolle Möglichkeit zur Beschäftigung geben können. Das macht zufrieden und fördert wie alle gemeinschaftlichen Erlebnisse die Spaß machen, die Bindung zwischen Mensch und Hund.

Workshop: Train the Trainer – Timing und Co. *

Nina Steigerwald, Scheune

Timing, Koordination und Technik lassen sich großartig auch mit einem menschlichen Partner oder sogar ganz allein trainieren. So lassen sich ohne negative Auswirkungen auf das Training die eigenen Fähigkeiten und damit auch das Training mit dem Tier enorm verbessern. Im Workshop mit Nina Steigerwald kann jeder mitmachen und so direkt an Ort und Stelle etwas für das Trainign mit dem eigenen Tier zuhause „mitnehmen“.

Top-Referenten auf der ClickerCon

Lernen Sie unsere Refenten besser kennen.
Mit Click auf  den Namen des Referenten kommen Sie zu dessen Detailbeschreibung.

"Ehrlich motiviert" ist nicht nur ihr Motto, sondern eine Einstellung. Sylvia Czarnecki ist Ideengeber und fachlicher Kopf der ClickerCon. Referenten, Trainer und Tierbesitzer zusammenzubringen, sich weiter zu entwickeln und die Methode der positiven Verstärkung zu verbreiten, sind ihr eine Herzensangelegenheit. 

Sylvia Czarnecki

Katja Frey ist Spezialistin für Hundetraining mit positiver Verstärkung und Ausbildungsleiterin des Trainingsspezialisten. Als Referentin und Dozentin ist sie europaweit gefragt und hat mehrere Bücher zum Thema Tiertraining, unter anderem mit Hunden und Pferden, verfasst.

Katja Frey

Dr. Stephan Gronostay arbeitet seit 2001 als verhaltenstherapeutisch tätiger Tierarzt. Sein Schwerpunkt ist die Arbeit mit Hunden und Katzen und anderen Tieren, die aufgrund ihres Aggressionsverhaltens, ihrer Angst, ihrer Erregbarkeit oder ihres Jagdverhaltens besondere Anforderungen stellen. 

Stephan Gronostay

 

"Tiere zu trainieren ist meine Lieblingsbeschäftigung. Mir geht bei jedem kleinen Trainingserfolg das Herz auf. Ob Clickertraining mit Pferden, Mäusen, Hühnern und Schafen, oder im Zoo mit Nasenbären und Seelöwen, ich bin seit Jahren mit dem "Trainingsvirus" infiziert. Es fasziniert mich, wie schnell Tiere lernen können, egal wie groß oder klein, jung oder alt sie sind."

Wibke Hagemann

Anna Oblasser-Mirtl ist geprüfte Trainerin für Zootiere sowie zertifizierte Hundetrainerin. Im von ihr gegründeten AnimalTrainingCenter beschäftigt sie sich mit der Ausbildung von Diabetiker-Warnhunden, dem modernen Training von Haustieren, Wildtieren und Exoten sowie ihren international erfolgreichen Hühnertrainingsseminaren.

Anna Oblasser-Mirtl

"Clickertraining ist für mich nicht nur eine Methode, vielmehr ist es für mich eine Einstellung, eine liebevolle Art der Kommunikatuion. Es ist angewandte Pferde-Ethologie. Das Verständnis für die verschiedenen Pferdepersönlichkeiten, für ihre Emotionen, ihre Intelligenz und ihr Bedürfnisse bilden dabei für mich die Basis." 
Stine Küster

 

"Ich möchte möglichst viele Mensch-Tier-Teams mit auf die spannende Reise in die Welt des Trainings nehmen.

Meine Begeisterung  hierfür und das Wissen über die Anwendung gebe ich in Büchern, DVDs und besonders gerne in den 5 Hühnermodulen und dem Trainingsspezialisten Pferd  weiter. Mit Horse-Agility eröffnen wir neue Wege der Gymnastizierung und des Miteinanders."

Nina Steigerwald

Manuela Zaitz bildet bereits seit vielen Jahren Hunde in verschiedensten Sparten mit positiver Verstärkung aus. Dabei ist ihr besonders eine artgerechte Auslastung der Hunde, stressfreies Training und eine gute Kommunikation mit dem Halter wichtig.

Manuela Zaitz ist Mitglied und Mitgründerin des Netzwerkes "Trainieren statt Dominieren", dass sich für gewaltfreies Hundetraining einsetzt.

Manuela Zaitz

 

Christine Dosdall

Iris Starnberger