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ClickerCon - DAS Event für modernes Tiertraining 

ClickerCon 2019

Nach dem großen Erfolg der ClickerCon 2018, findet die zweite ClickerCon am 5. und 6. Oktober 2019 auf der Kommandeursburg in Kerpen statt.

Details hierzu geben wir in Kürze bekannt!

Das Programm der ClickerCon am Sonntag, den 21. Oktober 2018

9.00 bis 10.30 Uhr

Vortrag über Zootier-Training

Wibke Hagemann, Raum 1

Beschreibung folgt …

Gymnastizieren mit Clickertraining *

Heike Uthmann, Raum 2

In der klassischen Ausbildung werden Pferde üblicherweise in eine Form gebracht und dann in und durch diese Form gymnastiziert und gekräftigt. Arbeiten wir mit positiver Verstärkung, möchten wir weniger stark formend einwirken, jedoch die gleichen oder bessere Ergebnisse erzielen. Dazu bedarf es genauer anatomischer Kenntnisse der Physiologie und der Zusammenhänge in der Bewegung, damit dieses gelingt. Ich möchte Ihnen Möglichkeiten aufzeigen, wie man Pferde über das Arbeiten mit wiederholenden Mustern grundlegend gymnastizieren kann, etwas Verständnis darüber, warum das funktioniert, und wie die Pferde selbst Ideen entwickeln können, sich balancierter und geschickter zu bewegen.

Antigiftköder Training mit positiver Verstärkung **

Sonja Meiburg, Raum 3

„Schlurps“, weg ist der Pferdeapfel. Igitt! Hunde haben leider einen etwas anderen Geschmack als wir Menschen. Hasenköttel? Hmmm, die schmecken bestimmt wie Salzlakritz. Vergammelte Pizza? Großartig! Der Ekelfaktor für den Menschen ist schon beträchtlich, auch wenn solche Begegnungen zwischen Essbarem und Hund oft ganz harmlos ausgehen. Doch leider kann es auch ganz anders laufen. Deswegen laden wir Sie herzlich ein zu unserem „Training für Draußen-Staubsauger“. In diesem Vortrag reden wir über Ursachen, über das, was nicht funktioniert und über Trainingsansätze. Verschaffen Sie sich einen kleinen Einblick, wie Sie Fiffi davon abhalten können, bei seinen Spaziergängen alles Essbare (oder auch Nicht-Essbare) in Reichweite zu vertilgen.

Workshop: Mit Trainerspielen voneinander lernen *

Katja Frey, Aktionsfläche

Kaum eine Erfahrung ist so nachhaltig, wie sich selbst einmal wie das eigene Tier im Training zu fühlen. So werden nicht nur die planerischen Fähigkeiten und das Timing geschult, sondern auch jede Menge Verständnis für die Gefühle und Entscheidungen des Tieres geschaffen. Außerdem: Wann hat man schon mal die Möglichkeit, sein Tier nach dem Training zu fragen, was man verändern könnte?

11:00 bis 12.30 Uhr

Verhaltensketten trainieren **

Katja Frey, Raum 1

Oft trainiert man im Clickertraining einzelne und abgeschlossene Verhaltensweisen. Nicht selten jedoch, besteht auch ein Einzelverhalten aus mehreren, aneinander gereihten Anforderungen. Daher ist es äußerst nützlich, sich mit dem Thema Chaining, also dem Aufbau von Verhaltensketten, auseinander zu setzen. Doch das ist längst nicht alles: auch das Andeinanderreihen von mehreren Verhaltensweisen, die dann vom Tier selbständig auf ein Signal hin ausgeführt werden, ist möglich.

Angst und Stress bei Pferden *

Stine Küster, Raum 2

Als Fluchttier sind Pferde für Angst und Stress besonders anfällig, schließlich sichert ihnen das in der Natur das Überleben. Häufig werden unerwünschte Verhaltensweisen aus Angst oder Stressreaktionen falschen Gründen zugeordnet, so dass die ergriffenden Maßnahmen nicht nur nicht funktionieren, sondern sogar kontraproduktiv sind. Angst und Stress beim Pferd zu verstehen ist also wichtiger Bestandteil um eine vertrauensvolle Basis mit dem Pferd zu haben.

Leinenrambo – Training mit positiver Verstärkung **

Sonja Meiburg, Raum 3

„Mist, da kommt schon wieder ein Hund. Und dann auch noch ohne Leine“. Das ist die Horror-Vorstellung jedes Hundebesitzers, dessen Vierbeiner sich regelmäßig bei Anblick eines anderen Hundes aufführt wie ein tasmanischer Teufel. Was tun? Ableinen, weil sie das ja „unter sich ausmachen“? Vorbeizerren und hoffen, dass man Rambo halten kann, ohne umgerissen zu werden?
Erhalten Sie in diesem Vortrag Werkzeuge und Anleitungen, wie Sie in solchen Situationen richtig reagieren und wie Sie durch individuelles Training und einfache Übungen in Zukunft Spaziergänge auch wieder genießen können. 

Workshop: Stricktechnik nach Alexandra Kurland **

Heike Uthmann, Scheune

Die „Stricktechnik“, oder korrekt: „Tai Chi Rope Handling“ wurde von Alexandra Kurland entwickelt und erlaubt es, eine unfassbar feine Verbindung zum Pferd über den Führstrick (und später beim Reiten über die Zügel) aufzubauen. Gleichzeitig erlaubt diese Technik es uns, im Bedarfsfall (der bei Pferden immer mal eintreten kann) effektiv einwirken zu können, ohne Gewalt anwenden zu müssen. Die wichtigste Grundlage dabei ist die eigene Körperbalance und das Bewusstsein dessen, was wir mit unseren Händen eigentlich anstellen. Denn wenn wir Feinheit vom Pferd erwarten, müssen wir bei uns beginnen.  In dem Workshop werden wir die Grundlagenübungen gemeinsam erfühlen und erfahren, wie wenig es braucht, um dennoch ganz klar zu führen und sich führen zu lassen. Das gemeinsame Gehen wird zum gemeinsamen Tanz, in dem man scheinbar durch bloße Gedankenkraft bewegt wird.

12.30 bis 14.00 Uhr – Mittagspause

14:00 bis 15.30 Uhr

Trainingssysteme – Verhalten trainieren mit positiver Verstärkung *

Katja Frey, Raum 1

Häufig wird Clickertraining bei der Erarbeitung von Verhalten auf „Hoffen und warten“ reduziert. Dabei ist das so genannte Capturing, also Einfangen von Verhalten, nur eine von einer Menge von Möglichkeiten, Verhalten zuverlässig zu trainieren. Ein möglichst prompter Verhaltensansatz kann erreicht werden, wenn wir unsere Möglichkeiten im Training kennen und die verschiedenen Trainingssysteme, wie z. B. Shaping, Targeting und Locken/Luring bewusst und kreativ einsetzen können, so dass Spaß und Erfolg für Mensch und TIer gewährleistet sind.

Reiten mit positiver Verstärkung – Wege, Möglichkeiten und Grenzen ***

Stine Küster, Raum 2

Während konventionelle Reitweisen auf eine jahrtausende lange Entstehungsgeschichte zurückblicken können, ist das Training mit positiver Verstärkung verhältnismäßig neu und hat sich erst in den letzten 15 Jahren ganz allmählich entwickelt. Nachdem sich immer mehr Menschen nun dieser fantastischen Möglichkeit des Lernens bedienen, wird der Wunsch nach einem Reitkonzept aufbauend auf positiver Verstärkung immer größer. Stine Küster gibt einen Überblick über die Möglichkeiten, aber auch die Grenzen des Reitens mit positiver Verstärkung.

Deprivation bei Hunden

Wibke Hagemann, Raum 3

Jeder kennt sie: Hunde die „ohne Grund“ im Alltag Angst haben, ständig gehemmt wirken oder nur schwer zu lernen scheinen. In diesem Vortrag geht es um diese Hunde – Deprivationshunde. Oft hatten sie nicht den besten Start ins Leben – beispielsweise Welpen von unseriösen Züchtern oder Tierschutzhunde, die einen traumatischen Lebensabschnitt durchlebt haben. Es geht aber auch um Hunde, denen wichtige Erfahrungen im Laufe ihrer Entwicklung vorenthalten wurden. Das Ergebnis dieser mangelnden Erfahrungen oder schlechter Sozialisation sind meist Ängste, ständige Unsicherheit oder andere Verhaltensauffälligkeiten. Wir werden die Lupe auf Ursachen und Symptome halten und uns die Ängste und typischen Probleme dieser Hunde ansehen.

Demo: Medical Training beim Pferd *

Dorothea Johnen, Aktionsfläche

Vorsorge ist besser als Nachsorge! Unter Medical Training versteht man das gezielte Vorbereiten von Tieren auf alle Handlungen und Erfahrungen, die sie im Zusammenhang mit tierärztlichen oder pflegerischen Maßnahmen erleben können. Im Rahmen eines positiven Umgangs, ist Medical Training eine wichtige Maßnahme für das stressfreie Durchleben von spontanen und geplanten Maßnahmen am Tier.

16:00 bis 17.30 Uhr

Troubleshooting – Fehlersuche im Training **

Sylvia Czarnecki, Raum 1

Solange im Training alles nach Plan läuft, erscheinen uns eine positive Lösungen möglich. Doch viele Tierhalter fühlen sich überfordert, wenn das Tier nicht wie erwartet reagiert. Gerade unerfahrene Trainer verfallen hier häufig in alte Muster und haben das Gefühl „sich durchsetzen zu müssen“. Dabei gibt es viele Gründe, warum Verhalten nicht funktioniert. In diesem Vortrag beschäftigen wir uns mit den vielfältigen Gründen, die gleichzeitig auch oft eine Lösung für das Problem beinhalten.

Ausdrucksverhalten des Pferdes interpretieren *

Stine Küster, Raum 2

Viel zu oft vergessen wir, dass Kommunikation zwei Seiten hat und wir zwar oft von Mensch zu Pferd kommunizieren, dem Pferd aber gar nicht zuhören. Und wir können noch so gut flüstern, wenn wir die Antwort nicht „hören“ können. Wenn wir uns damit beschäftigen, wie subtil und mit wie feinen Zeichen unsere Pferde kommunizieren, wenn wir lernen, unseren Blick auf die Feinheiten zu schulen und richtig zu deuten, dann können wir so viel eher Probleme umgehen und auf das Pferd eingehen,

Wo ist der „Ausknopf“ Konditionierte Entspannung **

Sonja Meiburg, Raum 3

Entspannte Hunde gehen ruhiger an der Leine, bellen weniger, sind verschmuster, beißen weniger in Jackenärmel, können Hundebegegnungen gelassener meistern. Entspannte Hunde gehen gechillter durchs Leben. Doch was tun, wenn der Vierbeiner eher in die Kategorie „Silvesterrakete auf zwei Beinen“ gehört? Impulkontrollübungen? Auslasten? Ihm jedes Mal eine verpassen, wenn er überdreht? In diesem Vortrag geht es um die Ursachen unruhigen Verhaltens und um Strategien, wie Sie ein paar Chill-Out-Zonen in Ihren Alltag integrieren können, um Ihren Hund und sich selbst das aufregende Leben ein wenig zu erleichtern. 

Demo: Medical Training beim Hund *

Dorothea Johnen, Aktionsfläche

Vorsorge ist besser als Nachsorge! Unter Medical Training versteht man das gezielte Vorbereiten von Tieren auf alle Handlungen und Erfahrungen, die sie im Zusammenhang mit tierärztlichen oder pflegerischen Maßnahmen erleben können. Im Rahmen eines positiven Umgangs, ist Medical Training eine wichtige Maßnahme für das stressfreie Durchleben von spontanen und geplanten Maßnahmen am Tier.

17.45 Uhr – ClickerCon Abschluß

Top-Referenten auf der ClickerCon

Lernen Sie unsere Refenten besser kennen.
Mit Click auf  den Namen des Referenten kommen Sie zu dessen Detailbeschreibung.

"Ehrlich motiviert" ist nicht nur ihr Motto, sondern eine Einstellung. Sylvia Czarnecki ist Ideengeber und fachlicher Kopf der ClickerCon. Referenten, Trainer und Tierbesitzer zusammenzubringen, sich weiter zu entwickeln und die Methode der positiven Verstärkung zu verbreiten, sind ihr eine Herzensangelegenheit. 

Sylvia Czarnecki

Katja Frey ist Spezialistin für Hundetraining mit positiver Verstärkung und Ausbildungsleiterin des Trainingsspezialisten. Als Referentin und Dozentin ist sie europaweit gefragt und hat mehrere Bücher zum Thema Tiertraining, unter anderem mit Hunden und Pferden, verfasst.

Katja Frey

Dr. Stephan Gronostay arbeitet seit 2001 als verhaltenstherapeutisch tätiger Tierarzt. Sein Schwerpunkt ist die Arbeit mit Hunden und Katzen und anderen Tieren, die aufgrund ihres Aggressionsverhaltens, ihrer Angst, ihrer Erregbarkeit oder ihres Jagdverhaltens besondere Anforderungen stellen. 

Stephan Gronostay

 

"Tiere zu trainieren ist meine Lieblingsbeschäftigung. Mir geht bei jedem kleinen Trainingserfolg das Herz auf. Ob Clickertraining mit Pferden, Mäusen, Hühnern und Schafen, oder im Zoo mit Nasenbären und Seelöwen, ich bin seit Jahren mit dem "Trainingsvirus" infiziert. Es fasziniert mich, wie schnell Tiere lernen können, egal wie groß oder klein, jung oder alt sie sind."

Wibke Hagemann

Anna Oblasser-Mirtl ist geprüfte Trainerin für Zootiere sowie zertifizierte Hundetrainerin. Im von ihr gegründeten AnimalTrainingCenter beschäftigt sie sich mit der Ausbildung von Diabetiker-Warnhunden, dem modernen Training von Haustieren, Wildtieren und Exoten sowie ihren international erfolgreichen Hühnertrainingsseminaren.

Anna Oblasser-Mirtl

"Clickertraining ist für mich nicht nur eine Methode, vielmehr ist es für mich eine Einstellung, eine liebevolle Art der Kommunikatuion. Es ist angewandte Pferde-Ethologie. Das Verständnis für die verschiedenen Pferdepersönlichkeiten, für ihre Emotionen, ihre Intelligenz und ihr Bedürfnisse bilden dabei für mich die Basis." 
Stine Küster

 

"Ich möchte möglichst viele Mensch-Tier-Teams mit auf die spannende Reise in die Welt des Trainings nehmen.

Meine Begeisterung  hierfür und das Wissen über die Anwendung gebe ich in Büchern, DVDs und besonders gerne in den 5 Hühnermodulen und dem Trainingsspezialisten Pferd  weiter. Mit Horse-Agility eröffnen wir neue Wege der Gymnastizierung und des Miteinanders."

Nina Steigerwald

Manuela Zaitz bildet bereits seit vielen Jahren Hunde in verschiedensten Sparten mit positiver Verstärkung aus. Dabei ist ihr besonders eine artgerechte Auslastung der Hunde, stressfreies Training und eine gute Kommunikation mit dem Halter wichtig.

Manuela Zaitz ist Mitglied und Mitgründerin des Netzwerkes "Trainieren statt Dominieren", dass sich für gewaltfreies Hundetraining einsetzt.

Manuela Zaitz

 

Christine Dosdall

Iris Starnberger